Zitate, Folge 13 - Aesthetik des Widerstands

Veröffentlicht auf von D

Anton Tschechov
>...daß im Grunde, wenn man es sich recht überlegt, auf dieser Welt alles schön sei, alles, ausser dem, was wir denken und tun, wenn wir die höchsten Ziele des Daseins vergessen, unsere menschliche Würde.<

Zwei gegenläufige Entwicklungen verflicht
Friedrich Dürrenmatt
in seiner Parabel von der totalen Käuflichkeit der Welt, von Rache und Schuld: >Die Korrumpierung von Menschen durch Geld, ihren Abfall von der Moral und Menschlichkeit und die Entwicklung des sittlichen Bewußtseins in einem einzelnen.<

Peter Weiss
>...der Titel weist auf das paradoxe vielschichtige Wesen dieses Romanberichts hin. Es geht um den Widerstand gegen Unterdrückungsmechanismen, wie sie in ihrer brutalsten, faschistischen Form zum Ausdruck kommen, und um den Versuch der Überwindung einer klassenbedingten Aussperrung von den ästhethischen Gütern. Hier ist die Rede von einer Ästhetik, die nicht nur künstlerische Kategorien umfassen will, sondern versucht, die geistigen Erkenntnisprozesse mit sozialen und politischen Einsichten zu verbinden. Hier ist die Rede von einer Ästhetik, wie sie gesucht wird mitten im Widerstand gegen die brutalste Unterdrückung<.

 

Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren: