>Je höher der Affe klettert<

Veröffentlicht auf von Dirk

Ich habe hier `mal  zehn  meiner  neunundneunzig Lieblingszitate zusammengefasst

JEAN PAUL:  „...daß es der Hauptfehler des Menschen bleibt, daß er so viele kleine hat“
(Siebenkäs. Erstes Bändchen )

GEORG KREISLER:  „Wahrheit hat keinen Bezug zu Wahrhaftigkeit. Wahrheit wird bestimmt durch den Nützlichkeitsgehalt ihrer Aussage !“

ARGHYRIS KOUNADIS: „Je höher der Affe klettert, umso deutlicher sieht man seinen Arsch“   (..ja, meine Lieben...)

FLAUBERT:  „Es gibt Ehrungen, die entehren“   (..ja, meine Lieben...)

HÖLDERLIN:  „Verloren ins weite Blau, blick ich oft hinauf an den Aether, und hinein ins heilige Meer, und mir wird, als schlösse sich die Pforte des Unsichtbaren mir auf und ich vergienge mit allem, was um mich ist“

MUSIL: „wenn Diplomaten und Zeitungen nicht wären, hätten wir ewigen Frieden“

HEINRICH MANN: „Demokratie kann hier kein >Geschenk der Niederlage< werden“

HERBERT ROSENDORFER: „Gibt es im 21. Jahrhundert noch eine Moral jenseits des Eigeninteresses ?“

TSCHECHOW: „...daß im Grunde, wenn man es recht überlegt, auf dieser Welt alles schön sei, alles, außer dem was wir denken und tun, wenn wir die höchsten Ziele des Daseins vergessen: unsere menschliche Würde“

KONSTANTIN PAUSTOWSKI: „Man versteht, wenn ein Mensch aus Verzweiflung oder Müdigkeit aus dem Leben scheidet. Aber vielleicht wäre es gar nicht so sonderbar, wenn er das gleiche aus dem Bewusstsein der seelischen Fülle täte, einer Fülle an solcher Vollkommenheit, daß jeder nachfolgende Tag Niedergang und Minderung nur bedeuten könnte.“

DN  VII/2023

 

 

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